Udacity unter den “50 Smartest Companies” der MIT Technology Review

Paul Hofmann
Jun 29, 2017

Wie misst man Zukunftsträchtigkeit?

Das ist unmöglich, würden die meisten sagen, zumindest objektiv. Dann würden sie sich auf konkrete Zukunftsqualitäten der jeweiligen Zeit oder statistische Trends einigen. Oder auf eine bestimmte Autorität für Erfolgsverheißung. Und damit hätten sie recht.

In eigener Sache – Udacity unter den “50 Smartest Companies” der MIT Technology Review

Die Liste der “50 Smartest Companies”, die das MIT-Magazin Technology Review jährlich aufstellt, ist eine solche Autorität. Sie ist als Indikator für Zukunftsträchtigkeit von Firmen und Branchen hochangesehen. Udacity steht in diesem Jahr erstmals auf der Liste, auf Platz 24. “Um die Karriere-Perspektiven seiner Absolventen anzukurbeln, erarbeitet Udacity mit großen Unternehmen seine Kursprogramme und Strategien zum Engagement der AbsolventInnen”, heißt es als Begründung. Wir sind begeistert und geehrt zugleich.

https://twitter.com/udacity/status/879774412681162752

Es ehrt uns, weil die Liste keine Ansammlung der größten oder profitabelsten Akteure darstellen soll. Redakteur David Rotman schreibt in seinem begleitenden Essay mit dem wunderbaren Titel “It Pays To Be Smart”:

“Die Liste ist eine Belichtung von technologisch innovativen Unternehmen, deren Geschäftsmodelle es ihnen zugleich erlauben, den Vorteil der Innovation auch verwerten zu können. Und die Liste ist eine Prognose – unsere Prognose, welche Firmen die Zukunft dominieren werden.”

Dass wir zu diesen Firmen zählen, freut uns genauso wie der Blick auf den Rest der Liste. Man muss nicht lang suchen, um unsere Partner zu entdecken: Amazon und Alphabet, Facebook, IBM und Daimler. NVIDIA, mit denen wir das Self-Driving Car Nanodegree-Programm entwickelt haben, führt die Liste sogar an. Wir gratulieren allen Partnern – und sind stolz, dass solche Marken uns, unsere Kurse und vor allem unsere Lernenden bereichern.

Apropos. Die Platzierung ehrt uns vor allem, weil wir wissen, wem wir sie verdanken. Es sind die, die bei und mituns lernen und jene, die uns dabei helfen, die Kurse zu entwickeln. Ohne KursteilnehmerInnen kein Udacity. Ohne Partnerunternehmen kein Udacity.

Ehrung und Aufforderung zugleich

Die Ehrung ist zugleich eine Gefahr. Ehrungen können satt machen und einem den Blick für die richtigen Herausforderungen verstellen. Wir sind hingerissen von den technologischen Transformationen, die Self-Driving Cars, AI oder Deep Learning mit sich bringen. Gleichzeitig wissen wir, dass sie nur dann echte Faktoren für Gesellschaft und Einzelne werden, wenn sie das tägliche Leben verändern und von möglichst vielen beeinflusst werden können. Wenn sie sich aus den Laboren herausbewegen. Die Liste mahnt auch zur Überlegung wie unsere Innovationen für viele sinnstiftend werden können. Rotman schreibt dazu:

“Wir müssen die Grenzen der Innovation verschieben, aggressiv verschieben. Während wir unsere 50 Smartest Companies preisen, dürfen wir nicht vergessen, wie wichtig die breite Weitergabe unseres Wissens und unserer Erfahrungen ist.”

Unter den Gelisteten – manche sind Branchenriesen, andere sind Neulinge – finden sich Firmen, die in Biomedizin investieren, in Umwelttechnologie oder in die Zukunft der Mobilität. Was daraus für Udacity folgt? Wir wollen uns den nächsten Platz auf der Liste verdienen. Indem wir weiter daran arbeiten, euch neue Karriere-Möglichkeiten zu bieten. Im Stillen und in aller Öffentlichkeit. Im Großen wie im Kleinen. In so vielen Ländern wie möglich. Wir fangen gerade erst damit an.

Heute freuen wir uns über die Auszeichnung. Wenn wir aber tatsächlich so “smart” sind, wie die MIT Technology Review schätzt, verstehen wir die Platzierung nicht als Ehrung, sondern als Aufforderung.