Eine Woche hat sieben Tage, drei Stunden und 59 Minuten. Discovery Week bei Udacity!

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Foto: Unsplash/Ashim Silva

Paul Hofmann
Jul 20, 2017

Foto: Unsplash/Ashim Silva

Viele Schlamperein und Zufälle haben ganz wunderbare Folgen. Nehmen wir etwa ein paar große Entdeckungen...

Weil Leo Sternbach in den sechziger Jahren einfach keine Lust hat, sein Büro aufzuräumen, werden heute Ängstliche mutig, Nervöse gelassen und Schlaflose müde. Der Stoff, den wir Valium nennen, zeigt seinen sedierenden Effekt nicht in der ursprünglichen, öligen Konsistenz, sondern erst, nachdem er durch das lange Herumstehen hart geworden ist.

Von behördlicher Ordnung hielt auch Wilhelm Conrad Röntgen wenig. Glücklicherweise. Im November 1895 experimentiert Röntgen mit Gasentladungs-Röhren, als zufällig umherliegende Kristalle aufleuchten: die ersten beobachteten Röntgen-Strahlen.

Auch die Existenz des Post-it verdanken wir einem Zufall. 1968 enttäuscht ein lang erdachter Superkleber, da sich die zusammengeklebten Materialien wieder voneinander lösen lassen. An dieses Manko erinnert sich sechs Jahre später Arthur Fry, als ihm die Lesezeichen aus dem Gesangsbuch fallen. Er trägt den Klebstoff auf kleine Zettel, die zeitweise an den Notenblättern haften, ohne sie zu zerstören. Fry prägt damit nicht nur ein Bürorequisit, sondern auch die moderne Kommunikations- und Gedächtniskultur.

Penicillin. Mikrowelle. Eis am Stiel. Zufall!

Hätte Alexander Fleming Post-its gehabt, gäbe es vielleicht bis heute kein Penicillin. Den Sommerurlaub im Kopf vergisst Fleming 1928 eine Bakterienkultur im Labor. Das Wachstum neuer Bakterien wird durch einen Schimmelpilz verhindert. Sein Name: Penicillium notatum.

Vergesslich ist auch Frank Epperson. 1905 lässt der Elfjährige ein Glas Limonade mitsamt Löffel auf der Veranda stehen. Über Nacht wird daraus das erste Eis am Stiel.

Kulinarischen Zufallsverdienst erlangte auch Percy Spencer. In den vierziger Jahren entwickelt er Magnetrons zur militärischen Radarnutzung. Dass diese Wärme abgeben, ist ihm bekannt. Spencer sieht den Nutzen aber erst, als ihm bei der Arbeit ein Schokoriegel in der Hosentasche schmilzt. Das erste Modell des Mikrowellenherdes geht wenige Monates später in Produktion.

Und das Medikament, das wir heute als Viagra kennen, sollte Anfang der neunziger Jahre eigentlich die Durchblutung des Herzmuskels verbessern …

Wir sehen: Bisweilen entstehen die besten Ideen per Zufall.

Wir lieben diese zufälligen Entdeckungen. Weil sie meist einem aufmerksamen, weitgehend unvoreigenommenen und innovationsbereiten Geist zu verdanken sind. Weil es kaum besseren Stoff für Anekdoten gibt. Weil wir unsere erste Podcastreihe "The Drawing Board" Entdeckungen und der produktiven Fehlerkultur dahinter widmen.

Noch besser als der Zufallfund fühlt es sich aber an, wenn jemand eine große Entdeckung mit einem teilt. Wir haben nichts dagegen, wenn die Weltgeschichte vom Zufall weitergeschrieben wird. Mit Ausnahme digitaler Bildung vielleicht.

Deshalb haben wir die erste Discovery Week gestartet.

Eine Woche, vom 20. Juli um 17 Uhr bis zum 27. Juli um 20:59 Uhr, gelten die folgenden Boni:

  • Halber Preis auf die ersten zwei Monate eines Nanodegree (auf Monatsbasis)

  • 200€ Rabatt auf den ersten Kursabschnitt eines Nanodegree (auf Kursabschnittsbasis)

  • Beide Vorteile gelten auch für die Nanodegrees mit Bewerbungsphase, also Ingenieur für selbstfahrende Fahrzeuge, künstliche Intelligenz und Robotik

https://twitter.com/udacity/status/888052246675689472

Nehmen wir also an …

… du meldest dich innerhalb der Discovery Week für unseren Nanodegree Programmieren für Einsteiger an. Dann zahlst du für die ersten beiden Monate nur je 100 statt 200 Euro.

… du meldest dich diese Woche für unseren Virtual Reality Nanodegree an. Das Programm ist in drei Abschnitt zu je 399 Euro unterteilt. Für den ersten Abschnitt zahlst du dank der Discovery Week allerdings nur noch 199 Euro.

… du meldest dich innerhalb der Discovery Week für unseren Self-Driving Car Nanodegree an. Dann kostet dich der erste der drei Abschnitte nur 600 statt ursprünglich 800 Euro.

Nehmen wir also an, du nutzt unsere Discovery Week tatsächlich. Dann wird das Folgen haben. Gute, überraschende Folgen. Vielleicht sogar die größtmögliche Entdeckung: deine Zukunft. Ganz ohne Schlamperein und Zufälle.