Finally: Act with React – unser neues Nanodegree-Programm

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Foto: React Training

Paul Hofmann
Jun 23, 2017

Foto: React Training

Frameworks kommen. Frameworks gehen. Es gibt welche, die Spuren hinterlassen, aber nur einige wenige … React, das Udacity nun als Nanodegree-Programm anbietet, gehört zu diesen Phänomenen.

Finally: Act With React!

Die von Facebook geschriebene JavaScript-Bibliothek wurde erstmals 2011 in den Newsfeed implementiert. Das Open-Source-Projekt hat die Front-End-Entwicklung seitdem komplett verändert. Instagram etwa basiert komplett auf React, die Seiten von Netflix, Walmart, WhatsApp oder des Wall Street Journal basieren darauf. Auch Facebook verwendet das Framework immer noch als Basis für eine ganze Reihe von Websites – und kann unsere Freude über den Launch dementsprechend teilen…

https://twitter.com/fbOpenSource/status/877215022371323904

Die erwähnten Branchengrößen haben erkannt, dass React übersichtlicher als konkurrierende Frameworks ist, einfacher zu erweitern, flexibler und effizienter. “Wir wollen unsere Anwendungen aus Nutzersicht möglichst fließend gestalten”, schrieb Adam Neary, der Software-Entwickler von Airbnb, kürzlich in einer Medium-Story. “Durch unsere Listen und Reiter soll man spielerisch und komfortabel navigieren.” Nun, Überraschung, Airbnb wurde mit React neugeschrieben.

Ein genialer Kniff des Frameworks: React-Projekte lassen sich auf dem Server ausführen. Das erhöht die Performance im Browser. Warum? React sitzt zwischen der Komponente und dem DOM. Es verwendet eine Art interne Repräsentation des DOM, das sogenannte Virtual DOM. Bei Zustandsveränderungen wird das Delta (Virtual DOM Diffing) berechnet, das sich im DOM ergeben würde. So können die Änderungen im DOM auf die reduziert werden, die wirklich notwendig sind – ohne dabei die ganze Applikation und deren Performance im Auge behalten zu müssen.

The DOM has been a mess

“The DOM is a Mess”, hat John Resig, der Autor von jQuery, das ewige Mantra der Sparsamkeit mit DOM-Manipulationen mal pointiert. “The DOM isn’t of interest”, könnte React antworten, überspitzt formuliert.

Neben der DOM-Optimierung hat React weitere Vorteile. Erstens fokussiert es sich auf die Komponenten. Das erleichtert die (Zusammen-)Arbeit in größeren und verteilten Teams, weil sich die Parteien auf ihre Komponenten konzentrieren können. Zweitens setzt React auf wiederverwendbare Komponenten – einmal sauber implementiert, lassen die sich immer wieder verwenden. Drittens verwendet React die neuesten JavaScript-Features, ohne mit anderen Sprachen zu kollidieren. Viertens: React überträgt den Vorteil der Funktionalen Programmierung in die UI-Programmierung – eine React-Komponente gibt einem zu einem gegebenen Status (Input) immer die gleiche Ausgabe (gerendertes HTML). Fünftens ersetzt React imperative durch deklarative APIs. Warum das vorteilhaft ist? Deklarativer Code funktioniert vorhersehbarer als imperativer Code. Sprich: mehr Vertrauen in den eigenen Code!

Mehr Vertrauen in den eigenen Code

Das System ist vergleichsweise neu. Trotzdem werden React-Entwickler bereits jetzt mit Nachdruck gesucht (in 2016 stieg die Nachfrage um 160%), eingestellt und sehr gut bezahlt. Als Unternehmen, das Karrieren antreiben und verändern möchte, freuen wir uns deshalb, dass wir diesen Nanodegree nun anbieten können. Auch, weil wir selbst noch davon lernen können.

Ein Faktor dafür ist ganz sicher auch unsere Kooperation mit den bekanntesten React-Experten dieser Tage: React Training. Eine logische Kooperation, findet Mitgründer Tyler McGinnis: “Wir sind verdammt gut darin, React zu vermitteln. Udacity ist verdammt gut darin, seine Lernenden zu unterstützen.”

https://twitter.com/ReactTraining/status/877218896440438785

Obwohl die drei Jungs auch React Router, die populärste React-Drittanbieter-Bibliothek entworfen haben, beschreibt der Firmenname React Training die Kombo vollends – sie bringen anderen React bei. Die Kundenliste spricht für sich, auf ihr stehen etwa Google, Visa, die New York Times oder Starbucks. Achtzig Prozent ihrer Schüler arbeiten in Fortune 500-Firmen. Die Strategie: Learning by doing, die Lernenden sollen schnellstmöglich eigene Projekte angehen.

Das Nanodegree-Programm nimmt diese Idee auf: Jeder der drei Abschnitte wird mit einem Projekt beschlossen, das den jeweiligen Lernstand abbildet und dein Portfolio aufwerten kann – auch ein Vorteil bei Bewerbungen.

In aller Kürze. Was aus unserer Sicht für dieses Programm spricht:

1) Topmarken wie u.a. Facebook, Netflix, Airbnb, Walmart oder WhatsApp vertrauen auf React.

2) Wir kooperieren mit React Training, also Experten, die für Fortune 500-Unternehmen schulen.

3) Weil Online-Lernen manchmal eine einsame Sache sein kann, steht jedem Lernenden über ein Forum und einen Slack-Channel der Kontakt zu Mentoren, Tutoren, der Lerngruppe und Karriereberatern offen. Auch kursunabhängige Fragen sind willkommen.

4) Das Programm ist mit 499€ erschwinglich und dauert gerade mal vier Monate – ein sehr effizienter Karriereschritt.

5) Nicht nur React, sondern auch React & Redux und React Native werden im Nanodegree-Programm vermittelt.

6) Die Nachfrage nach React-Entwicklern wächst stark. Unter den Front-End-Entwicklern verdienen sie am besten.

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